Die beiden, durch das Programm Interreg Frankreich–Schweiz geförderten Pläne verfolgen das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den französischen und schweizerischen Gebieten des Jurabogens zu stärken. Die parallel bis zum Sommer 2026 laufenden Projekte entwickeln eine gemeinsame Vision für Raumplanung, Mobilität und die Attraktivität dieser grenzüberschreitenden Region.
Das erste Projekt wird vom Regionalen Naturpark Haut-Jura (Parc naturel régional du Haut-Jura) und der Vereinigung für die wirtschaftliche Entwicklung des Vallée de Joux getragen. Es umfasst die Region Haut-Jura, das Vallée de Joux sowie die Region Nyon. Ziel ist es, sowohl den Pendler- als auch den touristischen Verkehr zu verbessern und gleichzeitig eine gemeinsame, ganzjährige Tourismusstrategie auf Basis eines multimodalen Mobilitätsangebots zu entwickeln. Seit einem Jahr arbeitet TTK gemeinsam mit der der Fachhochschule Westschweiz Wallis (HES-SO Valais-Wallis) an diesem Projekt, das sich inzwischen in der Abschlussphase befindet.
Das zweite Projekt wird von der Gemeindeverwaltungsgemeinschaft Lacs et Montagnes du Haut-Doubs und der Vereinigung für die wirtschaftliche Entwicklung des Vallée de Joux getragen. Es umfasst die Gebiete Lacs et Montagnes du Haut-Doubs, das Vallée de Joux sowie den Norden des Kantons Waadt rund um den Raum Mont d'Or – Dent de Vaulion. Ziel ist die Entwicklung pragmatischer und kohärenter Lösungen für Mobilität und Raumentwicklung, die den Besonderheiten dieses grenzüberschreitenden Gebiets gerecht werden.
Beide Projekte folgen einer gemeinsamen Methodik in vier Schritten: einer gemeinsamen Bestandsaufnahme, der Entwicklung einer grenzüberschreitenden Strategie, der Erarbeitung eines konkreten Maßnahmenplans sowie der anschließenden Umsetzung. Über die technischen Aspekte hinaus sollen die Projekte die Zusammenarbeit der Akteure stärken und das Zugehörigkeitsgefühl zu einem gemeinsamen grenzüberschreitenden Lebensraum fördern.
Mit seiner Expertise in den Bereichen grenzüberschreitende Mobilität, Raumplanung und Beteiligungsprozesse trägt TTK zu beiden Projekten bei, die die enge Zusammenarbeit zwischen Frankreich und der Schweiz veranschaulichen. Sie zeigen, dass sich Herausforderungen in den Bereichen Mobilität, Tourismus und Raumentwicklung gemeinsam angehen lassen, um integrierte und nachhaltige Mobilitätslösungen für einen gemeinsamen Lebensraum zu entwickeln.